Club der Utopisten

Ein gemeinsames Projekt von fringe ensemble und THEATER BONN

 

Künstlerische Leitung: Frank Heuel/Stephanie Gräve
Mit: Ensemblemitgliedern des fringe ensemble und Theater Bonn

Eröffnung am 25.11.2006

Gemeinsam mit dem THEATER BONN geht das fringe ensemble auf die Suche: Was waren, sind, was können, sollten Utopien sein. Utopien schließen nicht nur das Scheitern in sich ein, nahezu unvermeidlich auf der Suche, sondern auch neues Hoffen und manches Gelingen. Unsere Untersuchungen werden unterschiedliche Wege gehen: theatralische und musikalische, literarische und filmische. Neu ist die Zusammenarbeit zwischen fringe ensemble und THEATER BONN, in der sich Schauspieler beider Theater immer wieder zu neuen Ensembles zusammenfinden – die erste konkrete Utopie. Wir werden die Werkstatt im Opernhaus zu einem CLUB-Raum lebendiger Begegnungen mitten in der Stadt machen – ein Ort der Kunst, des Gesprächs, der Feiern.

www.club-der-utopisten.de

Presse

Das Foyer wurde mit hellen Sitzen und indirektem Licht zu einem zweiten Spielraum umgebaut. Der eigentliche Bühnenraum ist offen, eine Begrenzung zwischen Zuschauern und Schauspielern gibt es nicht. Lieder, Gespräche oder auch ein Boxkampf finden wechselweise im Foyer oder auf der Bühne statt. Eine Kamera überträgt die Aktionen in alle Räume. So auch die Rede vom legendären Mexikaner Subcomandante Marcos. Er kämpft für eine Welt ohne Hunger, Krieg und Ausbeutung. Regisseur Frank Heuel spannt einen Bogen von Mexiko nach Europa. Bei uns muss anders agiert werden, meinen die "Glücklichen Arbeitslosen" .... O-Ton: "Glückliche Arbeitslose" "Vollbeschäftigung bedeutet ökonomische Krise, Arbeitslosigkeit bedeutet gesunder Markt. Was passiert, wenn ein Konzern ankündigt, das er soundso viele Arbeitsplätze vernichtet? Alle Börsenspekulanten loben seine Sanierungsstrategie, die Aktien steigen und bald darauf wird die Bilanz einen entsprechenden Gewinn aufweisen. Auf diese Weise schaffen die Arbeitslosen mehr Profit als ihre Ex-Kollegen. Logischerweise müssten man also den Arbeitslosen danken, dass er wie kein anderer das Wachstum fördert. Der glückliche Arbeitslose ist der Meinung dass er für seine Nicht-Arbeit entlohnt werden muss." Der Club der Utopisten ist mehr als ein Theaterabend. Er will den Zuschauer direkt ansprechen und manchmal sogar zum Akteur machen. So werden Besucher an der Bar oder als Zuschauer gefilmt und an die Wand projiziert. Andere werden Protagonisten eines neuen Stücks. Geschrieben von einem Autor, der in sein Laptop eingibt, was er an diesem Abend beobachtet. Schluss war nach dem letzten Lied des Ensembles noch nicht - für die Wissbegierigen gab es dann eine "utopische Werkstatt". Es ging es um die Frage "Welche Utopie passt zu mir?"

WDR 5, Sendung Scala, 27.11.2006

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UTOPIAS OPENING NIGHT

Lange Clubnacht mit Party

 

Inszenierung: Frank Heuel/Lothar Kittstein
Mit Ensemblemitgliedern von Theater Bonn und fringe ensemble

Sa, 12. Januar 2008, 20 Uhr, Werkstatt

Im November 2006 öffnete der Club der Utopisten in der Werkstatt zum ersten Mal seine Pforten: Schauspielerinnen und Schauspieler von fringe ensemble und Theater Bonn präsentierten den ersten von zahlreichen ungewöhnlichen Theaterabenden. Mit dabei damals: der Bonner Dramatiker Lothar Kittstein, der live aus seinen Beobachtungen das Stück zur Eröffnung machte, zeitgleich auf die Wand des Foyers projiziert. Dieses Stück nun kommt zur Aufführung: UTOPIAS OPENING NIGHT, und wird von Lothar Kittstein wieder live weiter geschrieben. Eine utopische Show und anschließend Party.

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SCHLACHTHOF 5

von Kurt Vonnegut

 

Leitung: Frank Heuel
Mit SchauspielerInnen von fringe ensemble und Theater Bonn

Sa, 26. Januar 2008, 20 Uhr, Werkstatt

Billy Pilgrim, zur Zeit der Bombardierung Dresdens amerikanischer Soldat in Kriegsgefangenschaft, wird von Außerirdischen gekidnappt und lernt das Leben auf dem Planeten Tralfamadore kennen, begegnet Wesen, die in vier Dimensionen leben... Oder durchleidet er sein Kriegstrauma?
SCHLACHTHOF 5 ist das bekannteste Werk des in diesem Jahr verstorbenen amerikanischen Schriftstellers Kurt Vonnegut, Antikriegsroman und Science Fiction zugleich, vor allem aber ein flammendes Plädoyer für Menschlichkeit.

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THERE’S A STARMAN WAITING IN THE SKY

Lange Clubnacht mit Musik und Party

 

Mit: Tatjana Pasztor, Andreas Meidinger, Raphael Rubino, Gregor Schwellenbach, Helge Tramsen
Leitung: Frank Heuel
Bühne: Anskar Baradoy
Kostüme: Annika Ley

Sa, 12. April 2008, 20 Uhr, Werkstatt

Der Club der Utopisten ist wieder geöffnet und diesmal geht es in utopische Fernen, auf eine Reise durch die Galaxis. David Bowies Starman und Major Tom fragen nach Life on Mars, Arthur und Fort stellen fest: Jede Menge Leben im Space Oddity, im Weltenraum, durch den sie reisen, nachdem sie die Erde kurz vor ihrer Sprengung per Anhalter verlassen haben.

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