Nach dem Roman von Jens-Martin Eriksen

Winter im Morgengrauen

Uraufführung
Eine Produktion von fringe ensemble/phoenix5

Mit: David Fischer, Manuel Klein, Harald Redmer

Regie: Frank Heuel
Raum: Eduardo Seru
Kostüme: Bettina Zumdick

Premiere am 29. Januar 2009 im Theater im Pumpenhaus, Münster

In einem Land irgendwo in Europa: Als ein Bürgerkrieg ausbricht, wird ein junger Mann zur Miliz eingezogen. Die Befehlshaber manipulieren ihn und seine Kameraden derart, dass sie ihre Mission gewissenhaft ausführen. Ein Alptraum beginnt.
Die Inszenierung steht für das fringe ensemble in der Reihe seiner Bühnenadaptionen von Romanen. Drei Schauspieler präsentieren die Geschichte. Es ist die schonungslose Offenheit, in der hier von den Erlebnissen erzählt wird, die die Banalität des Bösen offenbart und den Zuschauer in ihren Bann zieht.
Der Däne Jens-Martin Eriksen ist Autor von zahlreichen Romanen und Dramen. Er ist Preisträger des Staatlichen Kunstfonds, der Adam-Oehlenschläger-Stiftung sowie der Gyldendal-Stiftung.

Presse

... Besseres lässt sich von Theater nicht sagen. [...] Genauer kann man literarische Texte nicht auf die Bühnen bringen als Heuel. [...] Das fringe ensemble hat exzellente Sprecher für die Stimmregie.

Bonner Rundschau, 01.März 2009

... Rauschender Beifall, der gar nicht mehr enden wollte.

www.kultur-in-bonn.de, 28.02.2009

Dabei erweist sich Heuels Idee, die Rolle des Protagonisten mit den drei im Alter aufsteigenden Schauspielern Manuel Klein, David Fischer und Harald Redmer, zu besetzen, als nahezu genial.[...] Klein, Fischer, Redmer verleihen der Figur eine bedrohlich-banale Intensität.

General-Anzeiger Bonn, 01. März 2009

Das Stück lässt bewusst Leerstellen, lässt den Zuschauer allein mit Fragen nach Schuld, Verantwortung, Normen. Erhebt keinen Zeigefinger. Das ist seine Stärke: Hier ist der Zuschauer in der Verantwortung, zu urteilen. Der Autor der Romanvorlage, Jens-Martin Eriksen, war begeistert über die Umsetzung seines Romans.

Westfälische Nachrichten, 31.01.2009

Galerie